Speziell für Kfz- und Automotive Branche

Als Spezialisten für die Kfz- und Automotive Branche erstellen wir praxisorientierte und ganzheitliche Unternehmenskonzepte

Unsere Beratungsleistung für Ihr Unternehmen umfasst die gesamte Wertschöpfungskette. Dabei werden alle Bereiche, Schnittstellen und Prozesse in Ihrem Unternehmen analysiert und bei Bedarf optimiert. Nur wenn alle Bereiche optimal miteinander "verzahnt" sind, stellt sich auch der gewünschte Unternehmenserfolg ein. Da kein Unternehmen dem anderen gleicht, ist unsere Beratungsleistung individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

In einem kostenlosen Erstgespräch stehen das gegenseitige Kennenlernen und die Vorstellung Ihres Unternehmens im Vordergrund. Im Anschluss daran beraten wir Sie über Optimierungspotenziale, welche aus unserer Sicht zur Effizienz- und Leistungssteigerung Ihres Unternehmens führen und somit zu einem dauerhaften und nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen.

Es geht dabei nicht primär nur um kurzfristige Gewinnoptimierung. Es geht auch darum, Handlungspotential und Mitarbeiterideen aufzuzeigen und zu nutzen. Der richtige Einsatz vorhandener Potentiale und die Umsetzung von Innovationen sind zentrale Bestandteile nachhaltiger Wertsteigerung und sichern somit den langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens.

Der Erfolg eines Unternehmens ist der Erfolg von Menschen. Deswegen sollte Personal nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden.

 

Unsere Vorgehensweise

  • Gemeinsames Entwickeln von Unternehmensstrategien und Visionen
  • Analysieren und optimieren aller bestehenden Geschäftsprozesse
  • Projektumsetzung und Implementierung
  • Optimierung der Ergebnisse
  • Follow up

Abhängig vom Projektumfang erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

 

Unsere Leistungen

Erstellung von praxisorientierte und ganzheitlichen Unternehmenskonzepten

  • Unternehmensberatung
  • Seminare / Coaching
  • Qualitätsmanagement und Umsetzungskontrolle
  • Mystery Checks Unsere

 

Seminarangebote

Die Schnelllebigkeit in der Kfz- und Automotive Branche verlangt nach ständiger Weiterbildung des Unternehmers und seiner Mitarbeiter. Nur wer sich selbst weiterbildet und ein gut ausgebildetes Personal im Unternehmen hat, wird sich von der Konkurrenz abheben und seinen Marktanteil stärken können.

Unsere Seminarangebote sind stets praxisbezogen und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Dabei legen wir größten Wert auf Umsetzbarkeit der Seminarinhalte. Alle Angebote schaffen für die Teilnehmer neue Motivation und erweitern die Perspektive. Außerdem verbessern Sie mit unseren Seminaren in Ihrem Unternehmen die Kommunikation, Zielerreichung, Führungsverhalten und Selbstsicherheit.

  • Praxisbezogene Seminare
  • Individuelles Coaching
  • Sofort umsetzbares, neues Wissen

Jede Seminarteilnehmerin und jeder Seminarteilnehmer wird von uns individuell, mit seiner Persönlichkeit und Position im Unternehmen betrachtet. Deshalb sind unsere Seminargruppen überschaubar, damit wir uns um jede Teilnehmerin und Teilnehmer im Einzelnen kümmern können. Verborgene Zusammenhänge werden transparent gemacht. Sie verbessern die internen Abläufe und die externe Kommunikation. So schaffen Sie sich ein bilanzierbares Wissen in allen Unternehmensbereichen und werden den Nutzen dieser Qualifizierungen mit Ihrem neuen Wissen verbinden und sofort in spürbare Ergebnisse umsetzen.

Aufgrund unserer Kernkompetenz und dem Erfahrungshintergrund bieten wir folgende Seminare an:

  • Unternehmensführung
  • Mitarbeiterführung
  • Sales und Aftersales / Mitarbeiterseminare
  • Teamentwicklungsseminare

Auf Wunsch bieten wir Ihnen individuelle Seminare, speziell für die Bedürfnisse in Ihrem Unternehmen an. Jedes Seminar endet mit einer Dokumentation und einer Nachbesprechung.

Weitere Angebote finden Sie unter Consulting - Marktforschung - Training


Prozessanalyse

Schwerpunkt Kfz-Bereich

Im heutigen Management spielt die Analyse von Prozessen und Abläufen eine sehr wichtige Rolle. Gut abgestimmte Prozesse, Spielregeln und kundenorientiertes Handeln sichern nicht nur den momentanen Betriebserfolg, sondern erzeugen langfristig positives Image und Kundenbindung. Von der Terminvereinbarung bis zur Kundenverabschiedung inklusive Nachbearbeitung beeinflussen viele einzelne Prozessschritte die Erlebniswelt Service. Neukunden gewinnen und Stammkunden halten hängt davon ab, wie reibungslos und unkompliziert der Kundenwunsch im Autohaus erfüllt wird.

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Eine Prozessanalyse liefert Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens.

Analyseinhalte:

  • Was erlebt der Kunde, wenn er einen Werkstatt-Termin braucht?
  • Wie er folgt die Vorbereitung auf den geplanten Kundenkontakt?
  • Welche Prozess-Schritte werden vom Kundenempfang bis zur Fahrzeugrückgabe praktiziert?
  • In welcher Form erfolgt eine Sicherstellung des Informationsflusses in die Werkstatt und zum Kunden?
  • Was passiert mit dem Kundenfahrzeug im Werkstattbereich (Reparaturdurchführung bis zur Qualitätssicherung)?
  • Welche Werkstattplanung sichert das Betriebsergebnis und den Reparaturerfolg ab?
  • Wo gibt es Doppelarbeiten und Zeitverschwender?
  • Wer übernimmt gegenüber dem Kunden welche Verantwortung?
  • Welche Kontrollinstrumente werden wo eingesetzt?
  • Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen?
  • Wie werden MitarbeiterInnen in die Weiterentwicklung der Prozesse eingebunden?
  • Gibt es Spielregeln, wissen alle darüber Bescheid und werden sie gelebt?

Methode:

  • Auftragsdefinition mit InhaberIn oder Service-LeiterIn.
  • Analysedurchführung. Die Dauer hängt vom Schwerpunkt-Thema und der gewünschten Tiefe der Analyse ab. Dies wird bei der Auftragsdefinition festgelegt.
  • Kurzfeedback nach Ist-Aufnahme über die erlebten Eindrücke an den Auftraggeber / die Auftraggeberin.
  • Erarbeiten eines Abschlussberichtes mit Detailinformationen.
  • Abschlussgespräch mit dem Auftraggeber / der Auftraggeberin. Auf Wunsch auch mit der Führungsmannschaft des Unternehmens.

Details:

  • Dauer und Kosten werden hier auf den individuellen Fall abgestimmt.
  • Nach der Auftragsdefinition erhalten Sie ein schriftliches Offert.
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Vom Kunden zum FAN - Schulung für Verkaufsleiter und Verkaufsberater im Autohaus

Ausgangssituation

In Österreich ist nach vielen sehr erfolgreichen Jahren im Automobilverkauf ein immer stärker wachsender Druck durch aggressive Verkaufsformen und wachsende Anzahl an Wettbewerbern zu spüren. Dies hat natürlich einen Verdrängungswettbewerb und hohe Nachlässe als Folge. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, haben wir eine Ausbildungsreihe für Verkaufsleiter und Verkaufsberater erarbeitet.

Leitgedanke

Um für diese Entwicklung bestens gerüstet zu sein, sollen sowohl die Führungskräfte als auch die Verkaufsberater ihre Qualität im Mitarbeiter- bzw. im Kundengespräch verbessern, mit dem klaren Ziel die Stückzahl und den Ertrag merkbar zu steigern.

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Lernziele Führungskräfte

  • Die Führungskräfte wissen wo die Hebel sind, um sowohl Stückzahlen als auch Gewinn im Automobilverkauf zu steigern.
  • Sie sind in der Lage ihren Verkaufsberatern klare Ziele - sowohl quantitativ als auch qualitativ - vorzugeben, diese entsprechend zu kontrollieren und ihnen qualifiziertes Feedback zu geben.
  • Sie nutzen Steuerungsmeetings zu Zielgesprächen und zur Weiterentwicklung ihrer Verkaufsberater.
  • Sinnhafte Nutzung aller Instrumente, die vom Großhandel zu Verfügung gestellt werden (z.B. Werbemittel, verkaufsunterstützende Medien etc.).
  • Sie wissen die Markenwelt des Herstellers und ihres Autohauses sowohl ihren Mitarbeitern als auch den Kunden zu vermitteln.

Lernziele Verkaufsberater

  • Die Verkaufsberater können die Werte und den Nutzen der Marke und die ihres Autohauses dem Kunden wertschätzend vermitteln.
  • Sie erkennen die Bedürfnisse der Kunden und gehen entsprechen darauf ein.
  • Sie können die kaufentscheidenden Faktoren erkennen und mit Leistungen des Autohauses beim Kunden punkten.
  • Sie wissen das Verkaufsgespräch zu steuern und den Dialog mit dem Kunden positiv zu führen.
  • Durch richtiges Handeln und Argumentieren Leistung / Qualität / Image / Sicherheit etc. statt Rabatte verkaufen.
  • Cross-Selling ist in jedem Verkaufsgespräch eine Selbstverständlichkeit für sie.

Methodik

Bei allen Trainingseinheiten sind Beispiele aus der Praxis, Diskussionen, Input und Vortrag, sowie Gruppenarbeiten und Videoanalysen wesentliche Elemente für den Transfer und für das Erreichen der definierten Ziele. Dadurch soll der Lern- und Umsetzungsprozess aktiviert werden und über das Training hinaus auf den Arbeitsplatz transferiert werden.

Wichtiger Hinweis

Wie bei allen unseren Seminaren und Schulungen wird auch diese individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin wünschen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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Aktives Verkaufen im Service-Bereich

Service und technische Dienstleistung sind einer der größten Einflussfaktoren bei der Sicherung des unternehmerischen Erfolgs. Viele haben diese Tatsache bereits erkannt und mit Zusatzverkäufen den Ertrag gesteigert. Die Kunst ist, nicht mit Hochdruck zu verkaufen, sondern durch eine gute Beratung dem Kunden das Produkt oder die Dienstleistung so schmackhaft zu machen, dass er es haben will. Nach dem Motto: Wir beraten – Sie wählen aus!

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Zielgruppe:

Alle MitarbeiterInnen mit direktem Kundenkontakt.

Seminarinhalt:

Was bewegt Kunden gerade in Ihrem Betrieb Produkte oder Dienstleistungen zu konsumieren? Nur wer die Wünsche der Kunden erkennt, kann eine dementsprechende Beratung durchführen. Beraten bedeutet nicht nur das Produkt selbst zu kennen, sondern auch den individuellen Kunden-Nutzen hervorzuheben.

Die Service-MitarbeiterInnen sollen sich bewusst werden, dass

  • ein systematisches Vorgehen in der Beratung,
  • ein entsprechender Zeitaufwand für vertrauensbildende Maßnahmen,
  • die richtige persönliche Einstellung

für den Erfolg des aktiven Verkaufens ausschlaggebend sind.

Ein zusätzlicher Einflussfaktor ist auch noch die Kundentypologie und das richtige Einsetzen des persönlichen Verkaufsstils. Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend ob der Kunde kauft und wieder kommt, sondern auch die persönliche Bindung zwischen Kunde und Mitarbeiter.

Nutzen für die TeilnehmerInnen:

  • Sie erlernen, wie ein Verkaufskreis aufgebaut ist
  • Sie erleben, dass durch sicheres Auftreten und kompetente Beratung das Verkaufen Spaß macht
  • Sie erkennen, dass durch die vertrauensbildenden Maßnahmen der Kunde nicht nur zum Stammkunden, sondern zum Fan werden kann
  • Sie erkennen, dass der richtige Einsatz des persönlichen Verkaufs- und Beratungsstils vom Kunden als GUTER SERVICE wahrgenommen wird

Nutzen für das Unternehmen:

  • Je besser beraten und verkauft wird, desto besser wird auch der Service vom Kunden empfunden
  • Aktives Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen wird sich beim Umsatz positiv bemerkbar machen
  • Das Image und die Kompetenz des Unternehmens steigen
  • Kundenzufriedenheit und Kundenbindung wird gesteigert

Methode:

  • Mischung aus Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Lehrvortrag und Diskussionen
  • Rollenspiele mit Feedbackgesprächen
  • Durcharbeiten von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis
  • Erstellen eines persönlichen Argumentationskatalogs für die Umsetzung im Betrieb

Details:

  • Dauer: 2 Tage
  • Teilnehmeranzahl: Minimum 8 Personen/Maximum 12 Personen
  • Hotel- und Verpflegungskosten sind direkt im Hotel zu begleichen (sind nicht in den Seminarkosten enthalten)
  • Termin und Ort werden auf Teilnehmerbedürfnisse abgestimmt
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Dialog- / Direktannahme

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die Dialogannahme wirklich sein muss und ob sie tatsächlich zu höherer Kundenzufriedenheit und mehr Umsatz führt. Die Antwort ist klar: Ja. Die Dialogannahme ist das Herzstück der Werkstatt. Die gründliche Fahrzeugprüfung und die damit verbundene Beratung bieten das größte Potenzial im Autohaus für Kundenbindung und Umsatzsteigerung.

Gerne unterstützen wir Sie, um Ihre Dialogannahme gewinnbringend zu organisieren und so Ihre Serviceerträge zu steigern!

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Der Dialog (aktives Verkaufen) am Fahrzeug führt nicht nur zur positiven Steigerung im Betriebsergebnis, sondern auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit. Laut IFA-Studie werden 68 % des Betriebsgewinns im Aftersales-Bereich erzielt. Bei der Auftragsannahme am Fahrzeug bauen die Serviceberater ein persönliches Verhältnis zum Kunden auf. Das steigert die Kundenzufriedenheit und die Loyalität zum Autohaus. Sie beraten ihre Kunden direkt am Fahrzeug und erkennen die möglichen Verkaufschancen. Das richtige aufzeigen von Notwendigkeiten und vorbeugenden Maßnahmen schafft Vertrauen und ist glaubwürdig. Wichtig ist jedoch, dass hier kein „hochdruckverkaufen“ stattfindet. Bis zu 20 Minuten Zeitaufwand sollte pro Serviceberater für jeden Kunden eingeplant werden. Je weniger Zeitaufwand durch gute Arbeitsvorbereitung erfolgt, desto mehr Zeit bleibt für ein gutes Beratungsgespräch. Dies dient der Steigerung der Servicerendite im Unternehmen und die Kundenloyalität zu sichern.

Hier kann ich den Kunden zum Fan machen! Gute Ergebnisse zu erzielen ist durch Fans wesentlich einfacher.

Ergebnisse einer Emnid-Studie

  • 70 Prozent der Kunden wechseln das Autohaus, weil sie sich „missachtet fühlen“
  • 20 Prozent wandern ab, weil ihre „Reklamationen unerledigt bleiben“

Die Studie zeigt ebenfalls auf wie bedeutsam das Servicegeschäft für die Vertragsbetriebe ist. Sie zeigt auch die Umsatz- und Ertragsrelationen:

  • 60 bis 90 Prozent der Umsätze stammen zwar aus dem Neu- und Gebrauchtwagengeschäft, erwirtschaftet werden aber nur 22 bis 45 Prozent der Deckungsbeiträge in diesen Geschäftsfeldern
  • 55 bis 80 Prozent des Gesamtergebnisses resultiert aus dem Werkstattgeschäft und vom Verkauf der Ersatz- und Zubehörteile.

Die konsequente Reparaturannahme mit dem Kunden direkt am Fahrzeug steigert den Serviceertrag. Durchschnittlich verkaufen professionelle Servicebetriebe durch die Reparaturannahme am Fahrzeug eine halbe Stunde Arbeit pro Werkstattauftrag zusätzlich. Betriebsinhaber haben erkannt, dass der Service der Profitbringer ist und favorisieren die Direktannahme als „Sichtdiagnose“.

Die Serviceberater

  • beraten die Kunden am Fahrzeug
  • besprechen mit ihnen den notwendigen Arbeitsumfang
  • erstellen und disponieren die Werkstattaufträge.

„In der Direktannahme steht die Kompetenz der Serviceberater und eine verkaufsfördernde Atmosphäre an erster Stelle und nicht die Technik.“ Ein Muss ist allerdings die Präsentation von Rädern und Reifen, Pflegemitteln und Zubehör um beim Kunden Bedarf zu wecken.

Optimierte Abläufe

Die Annahme direkt am Fahrzeug bringt für die Kunden und für das Autohaus gleichermaßen Vorteile:

  • Die Kunden können die durchzuführenden Arbeiten leichter nachvollziehen, wenn der Serviceberater sie am Auto erläutert
  • Der Serviceberater kann Beanstandungen der Kunden besser hinterfragen und weitere Serviceleistungen anbieten
  • Er kann den Kunden nicht vorhergesehene Reparaturarbeiten und die Kosten am Fahrzeug besser erklären
  • Durch eine exakte Diagnose bei der Fahrzeugannahme sichert der Serviceberater die Termintreue und verhindert nachträgliche Auftragserweiterungen
  • Die Produktivität der Werkstatt nimmt zu, weil Wartezeiten wegfallen und die Auftragsumfänge durch zusätzlich verkaufte Serviceleistungen ansteigen

Die Kundenorientierung spielt aber nicht nur in der Direktannahme eine große Rolle. Sie steht bei allen Mitarbeitern während des gesamten Serviceprozesses im Mittelpunkt. Daher sind alle 7 Prozessschritte optimal aufeinander abzustimmen. Der Service-Prozess besteht aus 7 aneinandergereihten Einzelschritten. Je mehr Menschen daran beteiligt sind, umso wichtiger ist es, dass für jede Arbeit eine klare Vereinbarung besteht.

Klar definierte Vorgaben beziehungsweise Standards geben den Kunden das Gefühl von Ordnung, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Zudem erfüllen Standards wichtige Funktionen:

  • Sie sind für alle Servicemitarbeiter eindeutige Richtlinien, wie sie ihre Aufgaben durchzuführen haben.
  • Standards schaffen transparente Arbeitsabläufe. Abweichungen können relativ schnell korrigiert werden.
  • Sie sind Kontroll- und Führungsinstrument und bilden die Basis für kontinuierliche Verbesserungen.

Eine hohe Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit sind die Ziele dieser Standards. Sie gelten für die gesamte Prozesskette: Vom Erstkontakt mit dem Kunden bis zur Fahrzeugübergabe und Betreuung nach dem Werkstattbesuch.

Perfekt organisiert

Zwischen 70 und 80 Prozent der Servicekunden vereinbaren einen Servicetermin per Telefon. Dies bietet den Kundenbetreuern die Chance, die Annahmezeiten optimal zu organisieren. Bei der Vergabe der Termine bieten sie den Servicekunden Alternativen an, die sich nach der Werkstattauslastung richten.

Daten für Auftragsvorbereitung

Bereits während der telefonischen Terminabsprache fragen die Kundenbetreuerinnen nach allen wichtigen Daten für die Auftragsvorbereitung.

Lob für den Fahrzeugzustand

Mit dem Besuch des Kunden beginnt für sie der wichtigste Part im Serviceprozess: das Gespräch direkt am Fahrzeug. Sie zeigen den Kunden aber nicht nur die Fahrzeugmängel, sondern loben auch den hervorragenden Zustand des Autos und die gute Kaufentscheidung. Hier wird bereits eine Kundenbeziehung aufgebaut.

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Der Kfz-Werkstattleiter als Führungskraft - Baustein 1

Lohnt es sich in meinem Kfz-Unternehmen einen Werkstatt-Leiter zu installieren und ihm noch dazu eine Ausbildung zu finanzieren? Eine berechtigte Frage. In einem Großbetrieb stellt man sich diese Frage sicher nicht, aber im Klein- oder Mittelbetrieb. Genügt nicht die „eierlegendende Wollmilchsau“ (50% produktiver Mechaniker, der auch Kundenaufträge schreibt und abrechnet)? In vielen Fällen wird dieses Modell praktiziert und es funktioniert gar nicht so schlecht, sagen sich so manche InhaberInnen einer Kfz-Werkstatt. Es stimmt, es funktioniert – aber wie? Klar muss sein, dass die Position Werkstatt-LeiterIn mehr ist als nur eine Reparaturunterstützung. Denn durch fehlendes Management bleibt viel Geld liegen. Wie sieht es aus mit Werkstattkapazitätsplanung, Wartezeit am Teileschalter, der falsche Mitarbeiter bei der falschen Reparatur, schlechte Auftragsergänzung und dadurch falsche Rechnungserstellung, Kontrolle der Vorgabezeiten usw.? Viele Fragen, die sich jeder Unternehmer/jede Unternehmerin bewusst stellen sollte.

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Zielgruppe:

Kfz-MeisterInnen und MechanikerInnen mit abgeschlossener Ausbildung, die für die Leitung der Kfz- Werkstatt vorgesehen sind.

Seminarinhalt:

Wie sieht das Anforderungsprofil „Werkstatt-LeiterIn“ aus und wie leite ich daraus eine individuelle Stellenbeschreibung ab, die auf meinen Betrieb passt? Für einen gut funktionierenden Service-Prozess müssen auch die richtigen Schritte im Werkstatt-Bereich gut integriert sein. Welche Rolle spielt hier der Werkstatt-Leiter und wie kann er steuernd eingreifen? Wie kann ich durch eine Kapazitätsplanung die Werkstatt effizient auslasten? Gut strukturierte Prozess-Schritte und Spielregeln reduzieren Leerlauf- und Wartezeit, bei denen keine Wertschöpfung für das Unternehmen erfolgt. Richtige Zeiterfassung mit Einhaltung der Vorgabezeiten sichert das Betriebsergebnis. Wie können durch strukturierte Kommunikation Rückfragen und dadurch Zeitverschwender reduziert werden? Werden alle durchgeführten Arbeiten am Auftrag erfasst und dem Kunden in Rechnung gestellt? Wie sieht die interne Qualitätssicherung und der daraus abgeleitete Fehlervermeidungsprozess aus? Ein gut funktionierendes Controlling steigert nicht nur die Qualität und die Leistung des Unternehmens, sondern auch den Betriebsgewinn.

Nutzen für die TeilnehmerInnen:

  • Sie werden sich der Rolle als Werkstatt-LeiterIn bewusst und definieren ihr persönliches Arbeitsfeld
  • Sie erlernen, wie ein optimaler Service-Prozessablauf im Autohaus aussieht
  • Sie erkennen, wie Verschwender (Wartezeiten, Leerlaufzeiten usw.) auf ein Minimum reduziert werden
  • Sie sehen, dass eine gute Qualitätssicherung Nacharbeiten reduziert und dadurch das Betriebsergebnis positiv beeinflusst werden kann

Nutzen für das Unternehmen:

  • Optimierte Prozessabläufe, abgestimmt auf das eigene Unternehmen
  • Steigerung des Betriebsergebnisses und Images am Kfz-Markt

Methode:

  • Lehrvortrag mit Diskussionen
  • Mischung aus Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Erstellen eines persönlichen Maßnahmenkatalogs für die Umsetzung im Betrieb

Details:

  • Dauer: 3 Tage
  • Teilnehmeranzahl: Minimum 8 Personen/Maximum 12 Personen
  • Hotel- und Verpflegungskosten sind direkt im Hotel zu begleichen (sind nicht in den Seminarkosten enthalten)
  • Termin und Ort werden auf Teilnehmerbedürfnisse abgestimmt.
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Der Kfz-Werkstattleiter als Führungskraft - Baustein 2

Neben Gebäude, Technik, Organisation und Qualitätsmanagement ist einer der wichtigsten Säulen für ein erfolgreiches Unternehmen der Faktor „Mensch“. Nicht nur das richtige Personal und dessen Ausbildung sichern den Betriebserfolg. Motivation, Führungsstil, Mitarbeitergespräche, der richtige Umgang mit Lob und Tadel beeinflussen das Betriebsklima. Eine Studie hat gezeigt, dass 50 % aller Mitarbeiter im deutschsprachigen Raum einen Jobwechsel ins Auge fassen. Das ist mehr als bedenklich. Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin weiß wie schwierig es ist, gute und zuverlässige MitarbeiterInnen zu finden. In vielen Fällen muss teuer eingekauft werden. Wäre es nicht sinnvoller, eigene MitarbeiterInnen aufzubauen, zu fördern und an den Betrieb zu binden? Der Werkstatt-Leiter hat als Führungskraft einen enormen Einfluss darauf.

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Zielgruppe:

Teilnehmer, die den Baustein 1 absolviert haben. Kfz-MeisterInnen und MechanikerInnen mit abgeschlossener Ausbildung, die für die Leitung der Kfz-Werkstatt vorgesehen sind.

Seminarinhalt:

Hier erfahren und trainieren die TeilnehmerInnen die Grundlagen der Führung. Motivation und gerechte Mitarbeiterbeurteilung mit Jahreszielvereinbarungen sind ein wichtiges Führungsinstrument. Die Grundlagen der Kommunikation sind eine Voraussetzung, um Mitarbeitergespräche erfolgreich führen zu können. Von Werkstatt-LeiterInnen wird auch die Durchführung von internen Teambesprechungen erwartet. Hier handelt es sich nicht nur um technische Informationsweitergabe. Um ein gutes Betriebsergebnis sicherzustellen, ist ein Basiswissen in der Betriebswirtschaft im Werkstattbereich notwendig. Z.B. Was versteht man unter Werkstattauslastung oder dem Leistungsgrad eines Mechanikers?

Nutzen für die TeilnehmerInnen:

  • Sie erkennen, welcher Führungsstil für sie am geeignetsten ist
  • Sie stärken ihre Rolle als Führungskraft durch richtige Kommunikation, Mitarbeiterbeurteilung und -förderung
  • Sie erleben, wie durch unternehmerisches Denken im Werkstattbereich das Betriebsergebnis positiv beeinflusst werden kann

Nutzen für das Unternehmen:

  • Der Werkstatt-Leiter wird zu selbständigerem und verantwortungsbewussterem Handeln animiert
  • Der Unternehmer kann Aufgaben mit ruhigem Gewissen an die nächste Führungsebene delegieren

Methode:

  • Lehrvortrag mit Diskussionen
  • Mischung aus Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Durcharbeiten von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis
  • Rollenspiele mit Feedbackgesprächen
  • Erstellen eines persönlichen Maßnahmenkatalogs für die Umsetzung im Betrieb

Details:

  • Dauer: 3 Tage
  • Teilnehmeranzahl: Minimum 8 Personen/Maximum 12 Personen
  • Hotel- und Verpflegungskosten sind direkt im Hotel zu begleichen (sind nicht in den Seminarkosten enthalten)
  • Termin und Ort werden auf Teilnehmerbedürfnisse abgestimmt
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